Logo & Text - © Teresa Erhart, Holzbildhauerin, Berg am Starnberger See

Erfolge Viertes Quartal 2011

Cleo

Cleo alias Tormenta

kam am 18.12.2011 völlig apathisch in Wettringen (bei Münster) mit vielen anderen
Leidensgenossen aus Spanien an. Als wir diese zwar riesengroße, aber bemitleidenswerte Kreatur die
sich im Tierheim in Spanien bereits aufgegeben hatte sahen, hätten wir am liebsten geweint. Sie
war kaum in der Lage, sich auf ihren eigenen vier Beinen zu bewegen und wir mußten sie mehr oder
weniger zum Auto tragen. Auch in unserer Pflegestelle angekommen, zeigte sie wenig Interesse an
ihrer Umgebung und selbst die kleinen Racker Vince und Verne vermochten sie kaum aufzuheitern.
Nach zwei Tagen änderte sich ihr Zustand; sie nahm Anteil an ihrer Umgebung, verscheuchte schon
mal grummelnd den aufdringlichen Gripi und zeigte auch den beiden sehr agilen Welpen, daß sich
ihr Körper als Sprungschanze nicht eignete. Sie schloß sich dann Frank an, fraß nur dann, wenn auch
er etwas aß und zeigte plötzlich großes Interesse an Spaziergängen.
Eigentlich waren wir darauf vorbereitet, daß sich die Vermittlung dieser riesigen Hündin schwierig
gestalten würde, doch schon nach wenigen Tagen rief uns eine sehr freundliche Dame aus Kleve
an und teilte uns mit, daß sie sich schon auf dem Foto sehr in diese Hündin verliebt hätte.
Auf dem Weg nach Goch besuchten wir die neue Liebe von Cleo und anfangs sprang der Funke
zwischen den neuen Adoptiveltern und Cleo sofort über. Cleo leckte der Hausherrin durchs Gesicht
und wir waren uns sicher, daß dieses der richtige Platz für unsere große, sehr sensible Hündin war.
Leider hatte sich Cleo so an Frank angeschlossen, daß sie die ersten Tage trotz aller Bemühungen
der neuen Halter nur weinte und unbedingt wieder “nach Hause” wollte. Sie zerkratzte einige Türen
in ihrem neuen Zuhause und die neuen Adoptiveltern wußten sich keinen Rat mehr und wollten Cleo
zurückgeben. Das ging Gottseidank nicht, weil wir im Winterurlaub weilten und nicht so einfach
von Südtirol zurückkommen konnten. Das war auch gut so, denn schon nach wenigen Tagen taute
Cleo auch hier auf und faßte Zutrauen und Vertrauen in ihr neues Zuhause. Als wir aus dem einwöchigen
Winterurlaub zurückkamen, war schon überhaupt keine Rede mehr davon, daß Cleo ihr neues Zuhause
wieder aufgeben sollten. Inzwischen war die Zuneigung auf beiden Seiten so innig, daß eine anfangs angedachte
Trennung gar nicht infrage kam. Cleo ist inzwischen Mittelpunkt der Familie und der Hausherr denkt darüber nach,
seinen riesigen Garten einzuzäumen, damit unsere mittlerweile zur Diva mutierte Hundedame sich in der
schönen Jahreszeit frei im Park bewegen kann.

 

Celso, Cecilia und Celine

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Angel

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Elliot

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Flumi

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Verena

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Berta

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Vincent und Verne

.Vince und Verne sind die Söhne von Verena und wie viele Eltern fragt sich wahrscheinlich
auch Verena, was sie sich dabei gedacht hat, diese beiden Tunichtgute auf die Welt zu
bringen und sie sogar noch unter Entbehrungen mühselig über die ersten Wochen gebracht
zu haben.
Wir haben diese beiden am 18.12.2011 in Wettringen (bei Münster) abgeholt und hätten
wir auch nur ansatzweise geahnt, was diese beiden so allen “in-petto” haben.......wir hätten
sie sofort gegen ein Steiff-Plüschtier eingetauscht. Ihre Mutter, Verena, wurde sofort nach
Ankunft in Bielefeld an sehr nette Hundehalter nach Rees vermittelt und wir Dumpfbacken
wunderten uns noch, warum die an sich liebevolle Hundemutter sich sofort ihrem neuen Rudel
anschloß und ohne zurück zu blicken, ihre Jungen verließ und schnellstmöglich vom Hof ritt.
Einen Tag später wußten wir es und überlegten, ob uns nicht auch irgendjemand adoptieren
könnte und wir somit der Verantwortung für diese beiden tasmanischen Teufel enthoben waren.

Diese beiden waren für alles gut und zu nichts nutze......die lieben langen Tag waren sie damit
beschäftigt, die anderen Hunde zu ärgern......die seinerzeit sehr apathische Cleo benutzten sie
als Sprungschanze, Gripi zeigten sie minütlich, wer hier im Wohnzimmer das Sagen hat, unsere
eigene Hündin Anzi zog sich total schmollend ins Schlafzimmer zurück. Von ihrer erhöhten Lage
auf dem Bett zeigte sie den beiden Rackern zwar manchmal, daß hier die Grenze ist und die
beiden diese möglichst nicht überschreiten sollten.

Wußten Sie z.B., daß Welpen für ihr Leben gern “Heringsstip” essen und zwar sogar ohne
Pellkartoffeln? Beim Servieren des Abendessen fiel mir die Schüssel mit dem Heringsstip
herunter und die beiden so Verhungerten fielen wie die Piranhas (nein, eigentlic schlimmer)
über den Heringsstip her. In Sekundenschnelle waren die Heringe, die Gurken, die Äpfel,
die Eier, Zwiebeln und die Sauce verzehrt.....naja, Pellkartoffeln gebraten mit ein bißchen Speck
schmecken auch ganz lecker. Fragt uns aber bitte nicht nach der Verdauung dieser für Welpen
ungewöhnlichen Speise.

Nichtsdestotrotz hatten wir die beiden sehr lieb – wie das ja immer so mit den besonders
schwierigen Kindern ist und glücklicherweise sahen das andere Adoptiveltern genau so.
Allerdings haben wir die beiden Racker nicht zusammen vermittelt; daß wäre eine Herausforderung
für jeden Hundehalter gewesen und wir sind aufgrund langjähriger Erfahrung nicht sicher, ob hier
nicht so mancher das “Handtuch” geschmissen hätte.

Deshalb ist Verne zu einer netten hundefreundlichen Familie nach Rees (Niederrhein) vermittelt
worden und sein ebenfalls ständig auf Schabernack ausgerichteter Bruder Vince ist nicht weit
von ihm entfernt – aber eben getrennt. Da es sich um einen nicht sehr großen Ort handelt, ist
es so gut wie sicher, daß die beiden sich zwangsläufig treffen.....dann können sie von uns aus gern
weitere Schabernacks-Attacken planen.

Falls ihre Mutter – die ebenfalls in diesen Ort vermittelt wurde – ihnen nicht die Ohren langzieht.

 

Ayla

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Hula

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Heidi

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Minchen, Fritzchen & Felicitas

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Roxy

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Debbie

lebt jetzt als Zweithund bei einer älteren Husky-Hündin und hält diese auf Trab.

Lucky

Lucky konnte nach Goch vermittelt werden.

Lilly

konnte ebenfalls in ein neues zuhause umziehen.