Logo & Text - © Teresa Erhart, Holzbildhauerin, Berg am Starnberger See

Erfolge Erstes Quartal 2013

 

Cindy

kam Mitte Mai 2013 aus Wuppertal zu uns, weil die Familie mit dieser agilen Jack Russel-Hündin völlig überfordert war und das gesamte Familien-
leben aus den Fugen geriet. Nach Angaben der Halter weigerte sich das Tier- heim Wuppertal, die Halter hatten Cindy vor drei Jahren von dort adoptiert,
die Hündin zurückzunehmen und rieten den Adoptanten, sich privat um eine andere Familie zu kümmern.
Über dieses Verhalten waren wir mehr als konsterniert, weil wir unsere vermittelten Tiere immer zurücknehmen, falls es irgendeine Notlage gibt.
Über Frau Mühlenbeck, Wuppertal und Erste Vorsitzende von Animal Pard Net erfuhren wir von diesem “Notfall” und erklärten uns bereit, Cindy aufzunehmen.
Cindy kam Anfang Mai zu uns und wir waren sofort von der kleinen agilen Hündin begeistert und die von uns bzw unseren Vierbeinern auch.
Unseren selbstbewußten und von sich selbst sehr überzeugten Rotti-Mischling wies sie sofort in seine sportlichen Schranken.....Bällchen werfen und holen war ab sofort ihre Sache.
Unsere dreizehnjährige Anzi trat zu den sportlichen Wettkämpfen erst gar nicht an und Cindy eroberte das Feld für sich .... aber in einer sehr netten Art.

Einen Minuspunkt gab es trotzdem in dieser an sich sehr positiven Geschichte.
Wir haben noch eine kleine Diva im Haus, nämlich unsere Chihuahua Mary. Die fühlte sich durch die kernige und durchtrainierte Cindy arg ins Hinterhaus bugsiert
und signalisierte ihr Mißfallen auch “lautstark”. Auf Dauer wäre es zwischen den beiden Damen auch nicht gutgegangen, also mußten wir auf eine Lösung hinarbeiten.

Glücklicherweise fand ich diese Lösung in Gestalt einer Familie, die bereits vor einigen Jahren einen Labrador-Rüden von unserem Verein übernommen hatten.
Cindy ist jetzt dort und erfreut sich eines lebhaften Familienlebens und trainiert mittels Bällchenspielens alles und jeden.

Hallo Frau Verfürth,

die erste Zeit war anstrengend für mich. Wir haben aber auch ca. 5 bis 6 Monate gebraucht, um uns aneinander zu gewöhnen.
Unsere Herzen hatte er sofort erobert. Die Grundkommandos saßen auch, aber der Freiheitsdrang und das autarke Agieren einschl.
Futtersuche hat er heute noch manchmal drauf. Wir hatten noch nicht den Mut, ihn frei laufen zu lassen, aus Angst,dass er nicht mehr wiederkommt.
Unser Garten wird gerade hundesicher gemacht und wir freuen uns schon darauf, dass er dort ein bißchen Freiheit hat.
Wenn er zu Hause ist, ist er der entzückendste Hund, den man sich nur vorstellen kann,
draußen agiert er entschlossener und wilder - er vergißt auch das Gehorchen - aber wir lieben ihn. Anbei ein paar Bilder, er ist der schönste Hunde oder?

Mit freundlichen Grüßen

Die Halter des schönsten Hundes

Deutschland – nein, Quatsch der ganzen Welt