Logo & Text - © Teresa Erhart, Holzbildhauerin, Berg am Starnberger See

.....Das Leben ist eben doch ein Ponyhof

Das meinen zumindestens Henry Holl, seine Eltern und die adoptierten Pferdchen namens Sammy und Jenny.

Anfang November standen wir vor der Frage, wie wir zwei Shetland-Pony`s übernehmen können.
Es fiel uns einfach keine Lösung ein.....wo sollten wir die Tiere unterbringen,wer kümmert sich um sie? Finanziell als auch zeitlich sind wir mit unserem
Tierschutzverein und dem entsprechenden Engagement mehr als beansprucht.

Aber getreu dem alten Sprichtwort “wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
In Yvonne`s Nachbarschaft gab es ein riesiges, unbebautes Grundstück und sie nahm Kontakt zu dem Besitzer auf.
Manchmal hat man einfach nur Glück, denn obwohl dieser Nachbar ihre Hundehaltung bzw. ihre Tierhaltung – wie Eingeweihte wissen,
versorgt Yvonne nicht nur Hunde, etliche freilebende Katzen haben auf ihrem Grundstück eine Heimat in einem gepflegten Katzenhaus gefunden
und werden leiblich als auch tierärztlich versorgt, einige im Wald aufgefundene Hühner dürfen den Rest ihres Lebens dort verbleiben und landen nicht im
Suppentopf oder im Maul eines Fuchses, Kaninchen, Meerschweinchen und auch Schildkröten werden betreut, nicht unbedingt gutheißt, verpachtete er
ihr das Grundstück gegen einen kleinen jährlichen Obolus.

So, die erste Hürde war genommen, jetzt galt es “nur” noch das Grundstück einzuzäunen und dafür zu sorgen, daß die Pony`s auch einen schützenden
Unterstand bekommen. Auch das Problem wurde an einem Wochenende unter Mithilfe der bisherigen Halter gelöst.
Mario Holl erstand im Baumarkt eine Art offenes Gartenhaus, welches von Jenny und Sammy gern angenommen wurde.
Ein Teil des Grundstücks wurde eingezäunt und Henry übt sich nun, ein Pferdeflüsterer zu werden.
So richtig ist ihm das bisher nicht gelungen, denn Familie Verfürth-Holl haben schon einige Blessuren davon getragen,
weil Jenny und Sammy immer noch eigene Vorstellungen von ihrem Pferdeleben haben.

Mit dem Servieren von leckeren Möhren haben sie bisher mehr erreicht als mit dem Flüstern – aber es wird sicherlich noch.