Logo & Text - © Teresa Erhart, Holzbildhauerin, Berg am Starnberger See

Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,

schön, dass Sie auf unsere Seite gestoßen sind, die wir versuchen, immer aktuell zu halten. Wir sind ein kleiner Verein, der lediglich aus wenigen aktiven Mitgliedern besteht und diese alle den Tierschutz neben ihrer Berufstätigkeit ausüben, so dass es vorkommen kann, dass wir nicht immer 24 Stunden am Tag erreichbar sind. Bitte haben Sie dafür Verständnis und probieren Sie es dann noch einmal, uns zu erreichen.

An dieser Stelle möchten wir auch nochmals ausdrücklich darauf hinweisen, dass die uns anvertrauten Tiere in lediglich zwei bis drei privaten Pflegestellen - mit sehr viel persönlichem Engagement - untergebracht sind und von dort aus vermittelt werden. Insoweit haben wir kein Tierheim mit festen Öffnungszeiten, sondern bitten um telefonische Kontaktaufnahme, damit wir mit Ihnen einen festen Termin vereinbaren können, bei dem wir alle Ihre Fragen beantworten und Sie unsere Schützlinge kennen lernen können.
Auch von hier aus möchten wir unseren Pflegestellen für Ihre selbstlose und ehrenamtliche Arbeit danken!
Wir sind ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, dessen einziger Zweck der Tierschutz ist. Wir lehnen jegliche profitorientierte Tiervermittlung ab.

Immer wieder suchen heimatlose Vierbeiner ein neues Zuhause. Wir freuen uns, dass wir als kleiner Verein in den letzten Jahren mit der Unterstützung von vielen Mitstreitern hunderte Tiere in ein neues Zuhause vermitteln konnten. Da die Flut heimatloser und geschundener Hunde, Katzen und anderer Vierbeiner nicht abreißt, werden wir auch weiter kämpfen, auch wenn unsere Arbeit nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Wir wissen aber, dass wir nicht alleine kämpfen und jede dankbare Schnauze ist die Mühe wert!

Als der alte Mann bei Sonnenuntergang am Strand entlangging, sah er vor sich einen jungen Mann, der Seesterne aufhob und ins Meer warf. Nachdem er ihn schließlich eingeholt hatte, fragte er ihn, warum er dies tue. Die Antwort war, dass die gestrandeten Seesterne sterben würden, wenn sie bis Sonnenaufgang hier liegen bleiben würden. “Aber der Strand ist viele, viele Kilometer lang und tausende Seesterne liegen hier“ erwiderte der Alte. „Was macht es also für einen Unterschied, wenn Du Dich hier abmühst?“ Der junge Mann blickte auf den Seestern in seiner Hand und warf ihn in die rettenden Wellen. Dann meinte er:
„ Für diesen hier macht es einen Unterschied!“

Wie fing es an?

Es fing damit an, dass unsere Vereinsgründerin Irmi Osterkamp durch unsere nunmehrige Hauptpflegestelle und Tierarzthelferin Yvonne Verfürth zu verschiedenen Auffangstationen mitgenommen wurde und sie dort zum ersten Mal mit "Tierelend" konfrontiert wurde. Zuerst wurden die Auffangstationen nur sporadisch mit Futter und Leckerchen versorgt, in der kälteren Jahreszeit aber auch mit wärmenden Decken und Hundehütten.

So kam man dann auch in Kontakt mit Frau Andrea Winterscheidt, die sich, in einem Vorort von Athen, ausgesetzter streunender Hunde annimmt, diese pflegt, medizinisch versorgt und irgendwann per Flugzeug nach Deutschland schickt. Irgendwann erreichte Frau Osterkamp mitten in ihrer Bürotätigkeit ein Hilferuf von Frau Winterscheidt. Sie hatte drei Hunde nach Deutschland geschickt, die bereits im Flugzeug unterwegs waren und erhielt nunmehr die telefonische Absage von der Pflegestelle, für welche die Hunde eigentlich bestimmt waren. Sie wusste nun nicht wohin mit den Hunden und bat, ihr zu helfen. Ja, da war guter Rat wirklich teuer und letztendlich hat Frau Osterkamp die Hunde selbst aufgenommen und vermittelt. Das war aber gar nicht so einfach, wie es sich auf dem Papier liest. Zuerst mussten entsprechende Vorkehrungen getroffen werden; ein eingezäuntes Grundstück war bis dahin nicht vorhanden und in aller Eile wurde sodann ein Provisorium erstellt - auch mit dem Hintergedanken, dass es sich um eine einmalige "Hilfsaktion" handelt.

Dabei blieb es aber nicht, wir hatten die uns anvertrauten Hunde recht schnell an tierliebe Halter vermittelt und irgendwie rührte das in Griechenland herrschende Tierelend auch uns. In einigen Abständen folgten weitere Hunde und nun mussten wir uns damit auseinandersetzen, dass wir zur Vermittlung der Tiere eine ordnungsbehördliche Erlaubnis vom Kreisveterinäramt brauchten (§ 11), deren Erteilung eine Sachkunde voraussetzt. Auch überstiegen die Cargokosten für die Versendung der Hunde per Flugzeug bei weitem die Schutzgebühr, und so erwogen wir die Gründung eines Vereins, um die Kosten auf mehrere Schultern zu verteilen. Der Verein wurde gegründet, wir setzten uns mit der Sachkunde auseinander, erhielten die ordnungsbehördliche Erlaubnis, Hunde zu vermitteln - sogar die Gemeinnützigkeit wurde uns zuerkannt. Natürlich nehmen wir nicht nur Tiere aus Griechenland oder Spanien auf sondern auch Tiere aus der örtlichen Region. Im Rahmen unserer Möglichkeiten versuchen wir, Tieren in Not zu helfen, egal, aus welchem Ort oder Land der Hilferuf uns erreicht. Zum Abschluss haben wir einen Satz in der Zeitung "Tierbote" gefunden, der das aussagt, was wir versuchen zu erreichen.

Ein Tierschützer ist ein Mensch, der nicht um seiner selbst willen, sondern zugunsten der hilflosen, geschundenen und missbrauchten Kreatur den Kampf gegen das Unrecht aufnimmt. Tierschützer zu sein ist keine Angelegenheit des Vergnügens oder der Profilierung, sondern Selbstaufgabe und Verzicht auf Freizeit und angenehme Stunden. Verantwortungsbewusstes, konsequentes Handeln und Bereitschaft zum Umdenken und Aufgabe mancher Annehmlichkeiten inklusive.